"Naxalite India"

Friday, 17. October 2008     2 comment(s)

For those of us looking on from afar and through the unavoidable prism of the news media, there are perhaps three Indias. The first is the techno-globalized India of an exploding middle class, consumer spending and confidence. This is the India that millions of English speakers in the rich world talk with daily they when they dial a call centre to sort out their banking, credit card or computer service needs. Secondly there is nuclear-India: the emergent global power permanently on a knife edge with its neighbour Pakistan but also jostling for position with its fellow giant, China, on the northern border. Nuclear-India is much loved in Washington by virtue of being the world’s largest democracy and saying the right things in the ‘war on terrorism’. Washington’s willingness to work with India has led to its compromising the nuclear non-proliferation treaty. Nuclear-India remains very much what Robert Cooper calls a modern power – seeing the world through the realist prism where its interests come first. India’s relations with Burma are a fine example of this, where Indian domestic democracy did not lead to support of the Burmese democrats during the Monks’ protests early this year. Rather India prioritised the maintenance of good relations with the fascist Burmese junta – and the continued flow of oil and gas from Burmese fields. Finally there is the India seen only in small stories at the bottom of the international news pages of the quality papers or heard about late in the bulletins on the BBC World Service – this we can call Naxalite India.

The Naxalites are Indian Maoists guerrillas who have been fighting their seemingly quixotic battle with the Indian state for decades, but who ensure that a huge swathe of Eastern India from the Nepalese border to the south is not fully controlled by the state. But the Naxalites are only one form of the political violence that goes on in many of the rural and marginalized parts of the country. The recent upsurge of violence in Assam, the far north eastern province squeezed in between Bangladesh and Burma, is a decade old issue mixing resistance to Delhi rule with tribal, religious and political tensions that have in recent times been heightened by immigration from Bangladesh. Finally India continues to suffer from what at first appears to be religious violence, but these overlay far more complex socio-economic, cultural and political conflicts. The recent horrific pogroms against Christians in Orissa are yet more in a continuing line of flare-ups of sectarian violence being visited on minorities by other more powerful religious groups. The most extreme example of these tensions were the Gujarati ‘riots’ of 2002 where Muslims were attacked by Hindu mobs with, according to Indian human rights groups, the collusion of the authorities. An estimated 2000 people were killed.

India is a continental country – huge and geographically diverse with a population of over a billion (more than twice the size of the entire EU population) to match. The people of India are enormously diverse in terms of languages, religion, ethnicity, political affiliation and in their relations to the federal state. Out of this brew it is not surprising that conflicts arise, although it is no excuse, and that struggles for social justice continue. Nevertheless India remains a vital democracy if, like most others, an imperfect one at that. It continues to be a counter-example to the Chinese model of authoritarian capitalism, and suggests that 21st century will not be solely an East Asian age.


Texts reflect the opinions of the individual authors

Discussion (2 comments)

29.11.2008, Erhard Lang
 

Die personifizierte Voodoo-Puppe des zur Farce gewordenen Geld-Wesens mit gezielten Nadelstichen ausgestochen

Es ist wohl nur allzu verständlich, wenn sich bei einzelnen Gruppen von Menschen bei der großen Ungerechtigkeit, die vom gegenwärtigen, auf der Welt vorherrschenden System ausgeht, in einer Zeit, in der sich die allgemeine Lage immer nur noch weiter zu verschlimmern scheint, sich eine Wut einschleicht. Doch sollte man sich im klären darüber sein, wohingegen diese Wut als den eigentlichen Verursacher der Misere, in der man sich befangen sieht, zu richten wäre, will man selbst, ein Opfer der Ungerechtigkeit, nicht wiederum genauso ungerecht, wenn nicht noch ungerechter, gegenüber anderen sein, die eigentlich gar nicht für die Situation verantwortlicht gemacht werden können.

Fataler Irrglauben von allen politisch verbrämten und sonstigen, angeblich im Namen der Verbesserung der Welt handelnden Gewaltakt-Terroristen ist es, anzunehmen, verhaßte Lebensumstände dadurch zum Besseren verändern zu können, indem man sich gezielt Personen von gewissem gesellschaftlichen oder staatszugehörigkeitlichen Stand vorknöpft, oder, falls man an jene nicht herankommt, wahllos einzelne, die am Rande irgendwo der Gruppe jener führenden Köpfe, die man meint, ausschalten zu müssen, zuzuschlagen sind, abknallt. Wo es doch jedem Kleinkind einleuchten musste, erklärte man es ihm nur etwas genauer, daß jeder zum Opfer eines Attentats gemachte Funktionsträger durch einen anderen Amtshalter umgehend ersetzt wird, ja zur Aufrechterhaltung der Ordnung ersetzt werden muß, so daß solche vermeintlichen Heldentaten völlig sinnlos sind. Nur im äußersten Ausnahmefall, wenn zum Beispiel fast ein ganzes Volk blind einem Wahnsinnsdiktator, dem es gelungen war, die Macht an sich zu reißen, in den offensichtlichen Untergang folgt, wie das bei Adolf Hitler aufgrund seiner höchst destruktiven Verblendung der Fall war, kann aus Vernunftgründen ein politisch motiviertes Attentat angesagt sein. In allen anderen Fällen liegen bei einer massiven Unmut von Menschen die Dinge immer so, daß der eigentliche Feind, den man meinte, nicht einzelne Personen sind - die Familienväter und mit ihnen die Verbleibenden werden bei Anschlägen doch in erster Linie immer nur getroffen, weitaus weniger die Funktionsträger, auf die man's abgesehen hatte -, sondern viel eher ein gewisses Grundelement im Aufbau des ganzen Systems, der Feind also keine Person, sondern eine Sache ist.

Von der Weltfinanzkrise, das sagt ja schon der Begriff selbst, sind heute zusehends immer mehr Menschen aus allen Teilen der Welt betroffen. Während Angehörige eines der ärmsten Länder der Welt, Somalia, allein begünstigt durch ihre geographische Lage, durch verbrecherische Piraten-Feldzüge gegen Handelsschiffe aller Herren Länder, die sie zum Zwecke von Lösegeldforderungen von astronomischen Summen kapern, sich goldene Nasen verdienen, die sie wiederum noch vermehren und reinewaschen in Zusammenarbeit mit den wohlhabenden arabischen Königshäusern, haben sich die ebenso fürstlich im Geld stehenden Anführer der reichsten Länder der Welt jetzt damit herumzuplagen, die nun auch dank der heillosen Festgefahrenheit der Bilanz unterm Strich des globalen Marktkapitalismus in ihren Ländern eingesetzte Verbreiterung der Armut durch allerlei erdenkliche Hut-Zaubertricks irgendwie abzuwiegeln. Es stimmt also auf beiden Seiten nicht mehr, nicht nur auf der jeweils einen. In allen Lagern steckt demnach der Wurm drin. Da könnte man abknallen, wen man wollte, egal auf welcher Seite stehend, und es würde sich allein deshalb hier wie da an der schwierig gewordenen Weltsituation nichts im geringsten verändern, da längst alles auf der Welt fatal vernetzt ist, und die Globalität nahezu alle letzten Winkel eingeholt hat.

✪ Wenn sich die Welt vom Geld her sich selbst nicht mehr leisten kann, so sind nicht diejenigen, die auf das Geld angewiesen sind und auch nicht all die anderen, die mit Geld umzugehen haben, an dem ganzen Übelstand schuld, sondern - das Geld selber, in anderen Worten das System, das für den Einsatz von diesem Geld verantwortlich zu machen ist, und nichts anderes!

Anstatt aus den Nöten des Lebens heraus Amok zu laufen, wären Menschen, die für die Verbesserung der Lebensumstände in ihrer Gesellschaft aktiv werden wollen, tausendmal besser beraten, konstruktiv dazu beizutragen, ein neues Wirtschaftssystem auszuarbeiten, getragen von ähnlichen und anderen Ideen wie auf diesen Seiten hier vorgestellt, ein welches das monströs unmenschlich sich gebärdende Geld-Wesen außer Gefecht setzte, indem das Zahlungsmittel Geld als solches gemeinhin mit gezielten Nadelstichen an dessen Voodoo-Puppe ausgestochen würde.

Die Terroristen von Mumbai töteten rücksichtslos etliche ihrer Gefangenen

(ein Meldung aus den Neuesten Auslandsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.11.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Mumbai, STT
Polizisten und Soldaten setzten weiterhin im indischen Mumbai ihren Kampf gegen die Terroristen fort.

Nach Angaben der Polizei sind bei den Angriffen, die am späten Mittwochabend begonnen hatten, mindestens 124 Menschen getötet und knapp 300 verletzt worden. Unter den Toten befinden sich wenigstens 17 Ausländer. Finnen sind, soviel bekannt wurde, nicht darunter. Ein finnischer Rucksacktourist wurde bei dem Feuerbeschuß im Bahnhof von Mumbai verletzt, er befindet sich aber in keiner Notlage.

Indiens Spezialeinheiten gingen gestern gegen ein von den Terroristen besetztes Zentrum für Juden vor und töteten dabei einen der Aggressoren. Die Hilfe kam jedoch für fünf Geiseln, die bereits getötet worden waren, zu spät.

Ein aus dem Hotel Taj Mahal geretteter australischer Tourist berichtete dem australischen Radio von dem Schreckensszenario.

- Überall waren Blutspritzer und lagen Leichen herum.

Laut den Hotelgästen hätten die Angreifer insbesondere Amerikaner und britische Touristen ins Visier genommen.

Gemäß den Aussagen derer, die aus dem Hotel herausgekommen waren, rettete das Personal des Hotels durch sein wohlüberlegtes Handeln Dutzenden von Menschen das Leben, und in einzelnen Fällen auch sogar dadurch, daß es sich als Menschenschild vor Gäste warf, als diese beschossen wurden.

Sarkozy-Voodoo-Puppe darf weiterhin verkauft werden

(ein Bericht zum aktuellen Zeitgeschehen aus den Neuesten Nachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 28.11.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Paris, STT
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ist es auch beim zweiten Versuch nicht gelungen, den Verkauf einer ihn darstellenden Voodoo-Puppe verbieten zu lassen.

Das Berufungsgericht von Paris beschloß, daß keine Grundlage besteht für ein Verbot des Verkaufs. Das Unternehmen, das die Voodoo-Puppe herstellt, wurde jedoch angewiesen, an der Verkaufspackung eine Warnung anzubringen, die besagt, daß die Puppe für die Ehre Sarkozys verletzend sei.

Es wurde auch angeordnet, daß das Unternehmen an Sarkozy einen Betrag von einem Euro als Schadenswiedergutmachung zu zahlen hat. Sarkozys Rechtsanwalt sagte am Freitag, daß er mit dem Urteil ausgesprochen zufrieden sei.

Von der mit einem Satz Nadeln im Angebot stehenden Puppe sind ungefähr 20'000 Stück verkauft worden. Im Verkauf befindet sich auch eine Puppe, die den Sozialisten Segolene Royal, der in den Präsidentschaftswahlen gegenüber Sarkozy verloren hatte, darstellt, doch hatte Royal den Hersteller der Puppe vor Gericht nicht verklagt.

- Ich habe einen Sinn für Humor, konterte Royal.

Einkäufe übers Netz haben zum ersten Mal in den USA nachgelassen

(eine Mitteilung aus den Neuesten Wirtschaftsnachrichten der finnischen Zeitung Turun Sanomat vom 26.11.2008, übersetzt aus dem Finnischen)

Washington, STT
US-Amerikaner wendeten in den ersten paar Wochen im November diesen Jahres eindeutig weniger Geld fürs Internet-Shopping auf als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, vermeldet das US-amerikanische Internet-Studien-Institut comScore. Der verzeichnete Einbruch stellt den ersten dar seiner Art in der Geschichte von Einkaufsgängen am Netz.

ComScore rechnet, daß die Instabilität der Aktienmärkte, der Verfall der Preise für Wohnungen, die Inflation und ein laues Arbeitsplätze-Angebot den Kauf-Eifer der US-Bürger auf ein kleineres Maß gestutzt haben.

Das Erforschungsinstitut geht davon aus, daß sich dies auch bei den diesjährigen Weihnachtseinkäufen erkenntlich machen werde.

24.1.2009, Dr Anup Jinadevan
 

Just two decades ago India was pictured as a nation of mysteries,weird religions and poor people in the media. Now things has changed a lot as India itself changed to an ambitious global player in technology,strategic partnerships, nuclear deals,putting its own people in Forbes list and democratic governance. under the creamy layer of this celebrated media writings,there was always resistance to the social injustice within India in the form of leftist movements. Socialists and so called 'democracy opted communists' raised up to the expectations in some states and territories but failed badly in the most poor regions. democratic process did not make any change to bigger chunk of the population in these regions and at the same time the rich and upper class exploited it to the maximum to ensure their position intact. such a social situation made the leftists of those regions to turn to extremist views and naxalite groups. During the last two decades everything changed in India. Socialist democracy became outdated and neoliberal policies took center stage.extremists and resistance movements turned to mafia organizations with arms, money and transnational co operations.Naxalites uphold communist principles to liberate the people from social injustice and act like ruthless guerrilla organizations providing nothing other than hardships to the people.
The attacks by Hindu mobs on Christians and Muslims may be a media scoop internationally, but it has never been an unbelievable thing for normal Indians. Hindu fundamentalists are the extreme right wingers from India who share the common platform with Israel in their attitudes against Muslims,and with America in their attitude against communists.they themself call as nationalists and thus they are against Christians who still do religious conversion, which paved a way for British invasion and subsequent aggression for 200 years.

So, generalized statements on India is a big mistake often happened.just think on the other way round and see there is the world's second largest population of Muslims and they are Indians in all respect. It is not their fault that a very small proportion among them turned to pan Islamic fundamentalism. It is a country of over a billion people and majority are Hindus. It is not their fault that a very small proportion among them became conservative fundamentalists. Most Christians are patriotic Indians who believe in tolerance and respect to other religions and it is not their fault that some missionaries go and preach against other religions and the superiority of 'their God'. Violence we see in India or any other place has its own reasons, facilitators and victims.It cannot be taken out completely from a place like India very easily.But still it is possible to a greater extend as we can take KERALA state in India as an example. None of the fundamentalist groups gained effective ground in this southern Indian region. The communists elected there democraticaly, muslims engage in fruitful political process and Christians change the society by providing care and education without any discrimination to any body.Just two million migrants from this state pump in their hard earned money to their homeland, showed the world that 'sharing works' and made all the social changes in terms of health, education gender equality and living standards. we must see this too on the other side of development boom and fundamentalist violence in India.

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